Quellen
- TechCrunch AI
- The Verge AI
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Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu Prompts, Stilen und dem Maximum aus der KI-Bildgenerierung.

Schritt-für-Schritt-Anleitungen zu Prompts, Stilen und dem Maximum aus der KI-Bildgenerierung.

Figma hat auf seiner Config-2026-Konferenz ein weitreichendes Update vorgestellt, das KI-generierte Motion-Graphics, Shader-Unterstützung, eine neue Code-Ebene und die Möglichkeit einführt, benutzerdefinierte KI-Plug-ins zu erstellen – Änderungen, die das Design-Tool weit in Territorium vordringen lassen, das bislang dedizierten Animations- und Entwicklungsumgebungen vorbehalten war.\n\n## Die wichtigsten Punkte\n\n- Das Config-2026-Update von Figma führt native KI-Motion-Graphics und Shader-Tools direkt auf der Canvas ein und macht den Export in eine separate Animations-App überflüssig.\n- Eine neue Code-Ebene gestaltet die Figma-Canvas als Full-Stack-Entwicklungsoberfläche um und vereint KI-Agenten, Design-Assets und Code in einem einzigen Arbeitsbereich.\n- Designer können nun benutzerdefinierte KI-Plug-ins innerhalb von Figma erstellen, um repetitive Aufgaben in ihren eigenen Workflows zu automatisieren.\n- Das Update positioniert sich als direkte Herausforderung an Tools wie Adobe After Effects im Bereich Motion sowie an Coding-Umgebungen für die Front-End-Entwicklung.\n- Laut The Verge hat Figma die Änderungen als Hilfe für Kreative gerahmt, ihre „Ideen weiter voranzutreiben" und dabei mühsame Arbeit zu automatisieren.\n\n## Motion und Shader kommen nativ in Figma\n\nDie für visuelle Kreative unmittelbar nützlichste Neuerung ist die native Motion-Unterstützung. Bisher mussten Designer, die Figma-Assets animieren wollten, diese exportieren und in After Effects, Rive oder ein anderes Motion-Tool importieren. Die neue KI-Motion-Graphics-Funktion generiert animierte Sequenzen direkt auf der Figma-Canvas – ein Kreativschaffender kann also von einem statischen Design zu einer Loop-Animation gelangen, ohne die Anwendung zu wechseln.\n\nShader-Unterstützung kommt zusammen mit Motion und ermöglicht es Designern, GPU-gesteuerte Echtzeit-Visualeffekte anzuwenden – die Art von prozeduralen, mathematisch generierten Texturen und Verzerrungen, die bisher Code oder ein dediziertes 3D-Tool erforderten. Für KI-Kunst-Kreative, die Figma zum Compositing oder zur Präsentation generierter Bilder nutzen, eröffnen Shader Nachbearbeitungsoptionen, die im Tool bislang schlicht nicht verfügbar waren.\n\nKeine der beiden Funktionen erfordert das Schreiben von Code, obwohl die neue Code-Ebene bedeutet, dass Entwickler, die neben Designern arbeiten, die zugrundeliegende Implementierung nun im selben Arbeitsbereich einsehen und bearbeiten können.\n\n## Die Code-Ebene und was sie konkret verändert\n\nFigma beschreibt die neu gestaltete Canvas als für die Full-Stack-Entwicklung optimiert. Die Code-Ebene macht die technische Implementierung von Design-Elementen – Komponenten, Interaktionen, Animationen – neben dem visuellen Design sichtbar, anstatt sie hinter einem Export- oder Übergabeschritt zu verbergen. Laut TechCrunch sind KI-Agenten ebenfalls Teil dieser Ebene, was bedeutet, dass automatisierte Aufgaben wie das Generieren von Boilerplate-Code, das Prüfen der Komponentenkonsistenz oder das Verknüpfen von Interaktionen innerhalb von Figma ablaufen können – statt in einer separaten Coding-Umgebung.\n\nFür Solo-Kreative, die sowohl im Design als auch in der Front-End-Entwicklung arbeiten, bedeutet das in der Praxis weniger Kontextwechsel. Für Teams verringert es die Lücke zwischen dem, was ein Designer produziert, und dem, was ein Entwickler ausliefert.\n\n## Benutzerdefinierte KI-Plug-ins schließen die Automatisierungslücke\n\nDie Funktion für benutzerdefinierte KI-Plug-ins ist die Neuerung mit dem längsten Nachhall. Figma hatte schon immer ein Plug-in-Ökosystem, aber das neue System erlaubt es Nutzern, eine Aufgabe in natürlicher Sprache zu beschreiben und ein KI-generiertes Plug-in damit zu beauftragen – etwa das Stapelumbenennen von Ebenen nach Inhaltstyp, die automatische Größenanpassung von Assets für mehrere Ausgabeformate oder die Anwendung eines Hausdesigns auf importierte KI-generierte Bilder.\n\nFür Kreative, die regelmäßig KI-generierte Bilder für Layout- oder Präsentationsarbeiten in Figma einbringen, ist das ein spürbares Komfort-Upgrade. Repetitive Vorbereitungsaufgaben – Hintergründe entfernen, Canvas-Größen vereinheitlichen, Ebenen organisieren – sind genau die Art von Arbeit, die benutzerdefinierte Plug-ins übernehmen können. Die Möglichkeit, diese Plug-ins zu erstellen, ohne JavaScript von Grund auf schreiben zu müssen, senkt die Einstiegshürde erheblich.\n\nWenn Ihre Pipeline das Generieren von Bildern mit einem Tool wie Charmloops Generator und anschließendes Compositing in Figma umfasst, könnte das neue Plug-in-System die Übergabeschritte automatisieren, die derzeit zwischen Generierung und finalem Layout Zeit kosten.\n\n## Einordnung in die breitere Kreativtool-Landschaft\n\nFigmas Vorstoß in Motion und Shader bringt es in direkteren Wettbewerb mit Adobes Creative Suite – zu einem Zeitpunkt, an dem Adobe ebenfalls KI-Assistenten in Photoshop, Premiere und Illustrator einführt. Beide Unternehmen wetteifern darum, die Anzahl der Tools zu reduzieren, die ein Kreativschaffender in seinem Stack benötigt.\n\nDie Config-2026-Ankündigungen machen Figma nicht zum Ersatz für einen dedizierten KI-Bildgenerator oder eine Videoproduktionsumgebung. Sie bedeuten jedoch, dass die Kompositions-, Präsentations- und Übergabephasen eines kreativen Workflows nun innerhalb einer einzigen Anwendung verbleiben können – wobei KI in jeder Phase mehr der mechanischen Arbeit übernimmt. Für Kreative, die komplexe visuelle Projekte verwalten, hat diese Konsolidierung echten Wert, noch bevor eine einzelne Funktion zur besten ihrer Klasse wird.\n\nFigma hat keine separate Preisstufe für die neuen KI-Funktionen angekündigt; Verfügbarkeitsdetails werden nach dem Config-Konferenzzeitraum erwartet. Besuchen Sie Charmloops Guides für Workflow-Tipps, sobald die Tools verfügbar werden.